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Animation + Design
Animiertes Web Design

Wann unterstützen Animationen gutes Webdesign und welche Mittel sind sinnvoll?

Wenn auch die Frage nach dem guten Design nicht eindeutig oder endgültig zu klären ist, lassen sich doch für die meisten Designaufgaben anwendbare Fragen und daraus folgende Prioritäten erkennen.


Ästhetik / Funktion

Die üblichen einsetzbaren Methoden um über einfachste Textgestaltung und Bildeinbindung hinaus zu gestalten, sind CSS und JavaScript, JAVA, Flash, animierte Gifs.

Zugleich können mit den genannten Techniken Webseiten client- oder browserseitig dynamisch erzeugt und verändert werden.

CascadingStyleSheets - CSS - ermöglichen die Änderung der Eigenschaften von Html-Objekten einer Seite per JavaScript, ermöglichen aber auch bereits ein einfaches interaktives Feedback. Die Beschreibung durch CSS erlaubt natürlich auch weitreichendere und präzisere Layouts als reines Html. CSS ermöglicht bei neueren Browsern weitergehende mouseover-Effekte ohne JavaScript.

Sparsame Verwendung von Animationen empfiehlt sich nicht nur aus einem puristischen Ansatz der Gestaltung her. Alle Animationen bedeuten natürlich Arbeit für Browser, Betriebssystem und PC und können potentiell das System instabiler machen. Vor Aspekten der Gestaltung kommen also möglicherweise ganz simple Fragen der Sicherheit, noch ohne Betrachtung der Gefahren aktiver Inhalte auf Websites.

Integration

Auch ältere Browser wie etwa Netscape 4 können sich durch Animationen in der Darstellung der übrigen Seite stören lassen. Abhilfe wäre z.B. oft durch eine Einbindung der Animation über eine separate Seite in einem eigenen Frame möglich, wenn das Konzept einen Aufbau mit Frames vorsieht.

Zusammenhängend mit der barrierefreieren Umsetzung dieser Seiten sind die Schriftgrössen mit relativen Angaben festgelegt, daher reagieren auch diese Seiten empfindlicher auf Fehler des Nestacpe 4 durch Animationen oder Applets.

Crossbrowser-Tauglichkeit

Zunächst soll eine Seite überhaupt mit einem vorhersehbaren Ergebnis dargestellt werden. Es gibt Browser verschiedener Hersteller, diese dazu noch in verschiedenen Versionen, und das dann für verschiedene Betriebs-Systeme. Ein Browser 4 für Linux oder Mac ist nicht unbedingt auf dem gleichen Entwicklungsstand wie ein 4er für Windows, und es handelt sich meist auch um eine eigenständige Entwicklung mit eigenen Problemen und Eigenheiten.

Berücksichtigt man verschiedene Versionsnummern auch für die verschiedenen Betriebs- Systeme, gibt es mehr als zwanzig gebräuchliche Softwareversionen, welche dann noch auf verschiedenen Monitorgrössen oder gar Konsolen oder WAP-Handys eingesetzt werden.

Usability

Ein Internetauftritt aus mehreren Seiten erfordert eine Struktur mit passender Navigation. Während natürlich ein interessanter Webauftritt gewünscht ist, soll die Navigation zwischen den Seiten eher verständlich, einfach und monoton oder gleichartig sein. Es sind Aspekte der Bedienbarkeit, also Themen des Produktdesign, zu betrachten. Bei Printerzeugnissen ist die dritte Dimension z.B. durch Indices, Seitenzahlen usw. präsent.

Im Internet hat das Web eine eigene Semiotik und Typografie hervorgebracht, die als postmoderne Versatzstücke wieder in anderen Medien zitiert werden. Es gilt dabei bespielsweise die mögliche Mischung und Interferenz von Inhalt mit Bedienelementen besonders zu beachten. Neben einer klaren und verständlichen oder monotonen Navigation bietet es sich an, dem Surfer sowoeit möglich ein Feedback mit bekannten Informationsmustern zu geben.

Ergonomie

Auch mit schnelleren DSL Zugängen zum Internet treten Engpässe auf. Und sowohl beim Provider als auch beim Surfer wird für grosse Datenmengen bezahlt. Internetseiten sollten also immer noch hinsichtlich kurzer Ladezeiten und auf Tempo hin optimiert werden. Vor den wichtigen Fragen der Gestaltung oder der konzeptionell richtigen Anordungen von Elementen muss eine Seite in einer zumutbaren Zeit geladen, also angezeigt sein.

Sicherheit

Sporadisch tauchen zum Teil recht indifferente Warnungen vor aktiven Inhalten wie ActiveX u.s.w. in WWW-Seiten auf [1], [2]. Für den sicherheitsbewußten Surfer kann das bedeuten, die jeweils aktuellen Browserversionen zu benutzen, bei denen bekannte Mängel korrigiert wurden. Für den Webdesigner heisst es ggf. alternative Techniken für besonders vorsichtige Surfer anzubieten und die Möglichkeiten serverseitiger dynamischer Webseitenerstellung mittels CGI oder SSI, Server Side Includes, zu berücksichtigen.

  1. Warnung BSI
    http://www.bsi.de/ aktuell/ presse/ java99.htm
  2. Sicherheitsloch in Macromedia Flash,
    http://www.heise.de/newsticker/data/ pab-03.01.01-000/
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