Schmuckherstellung ist die vielleicht älteste künstlerische Tätigkeit des Menschen überhaupt. Als Voraussetzung für die Entwicklung einer solchen Kultur wird oft deren unabdingbare Notwendigkeit vermutet. Eine solche Betrachtung der möglichen Funktionen einer künstlerischen Arbeit als rituelles oder magisches Instrument oder als Statussymbol setzt aber zu spät an. Vorher war das künstlerische Risiko, das kreative Spiel mit Form und Material.  
Schmuck
  Seit der Moderne gibt es den professionellen Designer als Spezialist in der industriellen Fertigung. Die Arbeitsweise des Goldschmiedes ermöglicht zunächst die ganzheitliche Herstellung, alle Schritte sind bei einer Person. Design
  Inzwischen sind modernste Fertigungstechniken auch bei kleineren Auflagen und Stückzahlen möglich, und auf der anderen Seite kann bei hochwertigem Schmuck in der industriellen Herstellung nicht auf goldschmiedische Arbeiten verzichtet werden.
  So gibt es auch nach der Industriegesellschaft Schmuck als Dienstleistung, als individuelle Einzelanfertigung und als einmalige künstlerische Leistung. Dabei liegt der Schmuckherstellung immer wieder der gestalterische Prozeß auf der Basis erarbeiteten Konzeption zugrunde. Das bedeutet, dass eine grössere Vielfalt von Schmuck möglich ist, und dass dem professionellen Gestalten von Schmuck eine grössere Bedeutung zukommt. Kunst
  Wir sehen den Schmuck vor allem als ein Mittel der Kommunikation, und zwar neben den alten Aspekten von Schmuck als Talisman oder Amulett dient Schmuck besonders der Kommunikation nach Aussen. Kommunikation
  Schmuck soll getragen und gesehen werden. Die persönliche Beziehung von Schmuck und Träger öffnet sich, indem der Schmuck, dabei Teil unserer Kultur, zum Signal des Trägers wird. Schmuck darf, soll auffallen. Nach den Forderungen guter Gestaltung wie Reduktion oder Ruhe kommt der Wunsch nach Dynamik und Bewegung. Und es wäre schade, Schmuck letzlich als Wertanlage im Tresor liegen zu lasssen. Signal
  Damit Schmuck getragen wird, sollte er spannend und interessant sein - und auch Spaß machen, dem Träger und Betrachter Vorstellungen und Assoziationen ermöglichen. Ziel
  In kleinen Serien oder in limitierten Auflagen hat Schmuckdesign die grössten Möglichkeiten, die individuelle Entscheidung des Käufers für einen Schmuck zu einem besonderen, exklusiven Stück Realität werden zu lassen. Exklusivität



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